Schwanhold: Garzweiler II ist unverzichtbar

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Der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Verkehrsminister Ernst Schwanhold hat Presseberichte zum Braunkohletagebau Garzweiler II entschieden dementiert: "Diese Berichte sind unseriös und entbehren jeder realistischen Grundlage."


In diesem Zusammenhang wies Schwanhold darauf hin, dass die Rheinbraun AG in einer Klausursitzung des Braunkohlenausschusses am Freitag das langfristige Abbaukonzept für die Tagebaue erläutert und ausdrücklich den Abbaubeginn in Garzweiler II im Jahr 2006 bestätigt habe. "Damit liegt das Abbauvorhaben Garzweiler II voll in dem mit der Landesregierung verabredeten Zeitplan." Die Rheinbraun AG habe in der Sitzung auch darauf hingewiesen, dass weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Braunkohle beabsichtigt sind. Ein wesentlicher Faktor dabei sei die bereits erfolgte Übernahme der unternehmerischen Verantwortung für die Braunkohlen-Kraftwerke durch die Rheinbraun AG. Damit lägen Braunkohlenförderung und -verstromung in einer Hand. Dieses Rationalisierungskonzept sei seit dem Frühjahr bekannt. Schwanhold: "Wir brauchen die Braunkohle. Alle Experten gehen davon aus, dass der Anteil der heimischen Braunkohle an der Verstromung steigen wird. Daraus folgt, dass auch in den nächsten Jahrzehnten eine Förderkapazität von 100 Millionen Tonnen im Rheinischen Revier erforderlich ist. Das Konzept der drei Großtagebaue steht unverändert, Garzweiler II ist unverzichtbar."

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