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Schule erhält 400 Quadratmater große Photovoltaikanlage

Im Rahmen eines bundesweit einmaligen Projekts sollen Privatpersonen, Firmen und andere Einrichtungen Beteiligungen zeichnen, die über Gewinnausschüttungen zurückgezahlt werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Ein bislang bundesweit einmaliges Projekt soll künftig die Kassen einer nordrhein-westfälischen Schule füllen: Am Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen (östlich von Köln) soll noch im Herbst dieses Jahres eine etwa 400 Quadratmeter große Photovoltaikanlage installiert und mit verschiedenen Maßnahmen zur Energieeinsparung kombiniert werden.

Die Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung etwa 40 kWp soll den derzeitigen Stromverbrauch von 120.000 Kilowattstunden auf rund 30.000 Kilowattstunden im Jahr reduzieren. Das Besondere an dem Konzept ist, dass die Finanzierung zum großen Teil über eine Bürgerbeteiligung abgedeckt wird. Privatpersonen, Firmen, Vereine und andere Einrichtungen können sich finanziell engagieren - insgesamt 310.000 Mark sollen durch private Kapitalbeteiligungen aufgebracht werden.

Durch die Zeichnung einer stillen Beteiligung an der im Handelsregister Wuppertal eingetragenen Firma "Solar&Spar Contract" hat man Anspruch auf Gewinnausschüttungen: Innerhalb der 20jährigen Laufzeit wird die gesamte Kapitalbeteiligung (samt anteiliger Überschüsse) zurückgezahlt. Der erwartete Kapitalrückfluss entspricht einem effektivem Jahreszins zwischen 4 und 5 Prozent. Über steigende Energiepreise können sich die Anleger künftig freuen: Denn je teurer Strom und Wärme werden, desto höher die eingesparten Energiekosten, desto höher die Gewinnausschüttung.

Weitere Infos unter www.wupperinst.org/solarundspar.

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