Weichenstellung okay

Schröder: Solider Energiemix soll Energieversorgung absichern

Bundeskanzler Schröder zeigte sich kürzlich bei der Einweihung einer Produktionsstätte des Windanlagenherstellers Vestas in Lauchhammer davon überzeugt, dass die energiepolitische Weichenstellung seiner Regierung gelungen ist. Er sprach sich für einen ausgewogenen Mix aus Braun- und Steinkohle, Gas, Öl und erneuerbaren Energien aus.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich für einen soliden Mix in der Energieversorgung Deutschlands ausgesprochen. Bei der Einweihung einer Produktionsstätte des Windanlagenherstellers Vestas in Lauchhammer betonte er, dass eine gesicherte Energieerzeugung nur durch eine Mischung unterschiedlicher Methoden möglich sei.

"Wir brauchen eine vernünftige Mixtur in der Energiepolitik zwischen Braun- und Steinkohle, zwischen Gas und Öl. Aber vor allen Dingen setzen wir auf den Ausbau der regenerativen Energien, weil sie ein Stück Zukunft bedeuten", sagte der Kanzler. Gleichzeitig zeigte sich Schröder davon überzeugt, dass die energiepolitische Weichenstellung der Bundesregierung mit einem ausgewogenen Mix aus fossilen und regenerativen Energieträgern weitgehend gelungen ist. Vor dem Hintergrund des Abschieds von der Atomenergie in Deutschland hatte der Bundeskanzler bereits mehrfach betont, dass, wer aussteigen will, auch wissen muss, wo er einsteigt.

Schröder verwies in diesem Zusammenhang insbesondere auf die bisherigen Erfolge Deutschlands bei der Erzeugung von Windenergie: "Deutschland ist absolut führend, sogar weltweit führend bei der Produktion von Strom aus Windkraft." Und was ökologisch verträglich sei, das werde eines Tages auch ohne direkte Förderung ökonomisch vernünftig sein, zeigte sich der Kanzler überzeugt.

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