Auf Wachstumskurs

Schott verlegt Firmenhauptsitz von Solartochter nach Mainz

Der Mainzer Spezialglashersteller Schott hat den Firmenhauptsitz seiner Solartochter Schott Solar AG von Alzenau (Bayern) nach Mainz verlegt. Die Produktionsmengen bei Schott Solar sollten nun "signifikant" erhöht werden, damit Schott von dem weltweiten Wachstum der Branche "überdurchschnittlich" profitieren könne.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Mainz (ddp-rps/red) - Schott Solar habe in den vergangenen Monaten seine Kosten reduziert und so die Basis für mehr Wachstum geschaffen, sagte Heming, sagte der Schott Solar-Vorstandsvorsitzende Martin Heming bei der Einweihung der neuen Firmenzentrale am Montag in Mainz. Unternehmensangaben zufolge wurden dafür Maschinen und Fertigungsprozesse effizienter gemacht und Materialpreise mit den Zulieferern neu verhandelt.

Bei Schott Solar in Mainz arbeiten Unternehmensangaben zufolge ab sofort rund 100 Mitarbeiter aus Management, Vertrieb und Marketing. 70 davon seien vom früheren Standort in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt gezogen. In Alzenau verbleiben dem Unternehmen zufolge die Abteilung Forschung und Entwicklung sowie produktions- und logistiknahe Abteilungen mit insgesamt 520 Mitarbeitern. Alzenau werde nun ein Kompetenzzentrum für Zelltechnologie und Zellproduktion, sagte Heming.

In den Standort Mainz wurden nach Angaben des Schott-Vorstandsvorsitzenden Udo Ungeheuer seit dem Jahr 2000 rund 500 Millionen Euro investiert. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) wertete die Verlegung des Firmenhauptsitzes von Schott Solar als ein "sichtbares Bekenntnis zum Standort Rheinland-Pfalz." Von Schott Solar gingen wichtige Innovationen aus, vor allem im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung. Die Landesregierung fördere hier seit vielen Jahren Investitionen.

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