Countdown

Schott Solar will nicht vor dem 19. September an die Börse

Die Börsenpläne des Solarzellenherstellers Schott Solar werden konkreter. Der Vorstandsvorsitzende Martin Heming sagte am Montag in Frankfurt am Main, das Unternehmen strebe frühestens am 19. September die Notierungsaufnahme im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse an.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Alzenau/Mainz (ddp/sm) - Das Angebot umfasse bis zu 38,6 Millionen Aktien, von denen bis zu 28 Millionen Wertpapiere aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage stammten. Der Emissionspreis solle frühestens am 18. September veröffentlicht werden. Der Mittelzufluss durch den Börsengang solle vor allem zur Finanzierung des geplanten Wachstums sowie zur Stärkung der Kapitalbasis genutzt werden.

Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Mainzer Schott AG und hat nach eigenen Angaben 1449 Beschäftigte an Standorten in Deutschland, Spanien, Tschechien und den USA. In den ersten neun Monaten des Ende September endenden Geschäftsjahres hat das Unternehmen bei 311 Millionen Euro Umsatz einen operativen Gewinn von 26 Millionen Euro erzielt.

Schott Solar hatte erst vor zwei Wochen den Rechtsformwechsel in eine Aktiengesellschaft vollzogen. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vermarktet Photovoltaik-Produkte wie Wafer, Solarzellen und -module sowie hocheffiziente Receiver für Solarkraftwerke.

Die Schott Solar GmbH war 2002 als ein Joint Venture mit RWE gegründet und 2005 von Schott komplett übernommen worden. Demnächst soll der Firmensitz und das Management aus dem bayerischen Alzenau nach Mainz verlegt werden.

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