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Schott Solar will Börsengang rasch nachholen

Das Solarunternehmen Schott Solar will seinen kurzfristig abgesagten Börsengang offenbar schon bald nachholen. Bei einem "stabilen Kapitalmarktumfeld" könne man sich auch sehr kurzfristig in diesem Jahr einen Börsengang vorstellen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp/sm) - Das sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Heming dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten in der vergangenen Woche hatten den Spezialisten für Photovoltaik und Solarthermie am Sonntagabend dazu veranlasst, den ursprünglich für kommenden Freitag avisierten Börsengang abzusagen.

Zunächst wird das Unternehmen die weitere Entwicklung der Börsen verfolgen, ehe erneut der Versuch für ein Börsenlisting gestartet wird. Sollten sich die Märkte in den nächsten Wochen nicht beruhigen, könne es auch zu einer generellen Verschiebung ins kommende Jahr kommen. "Wenn die Banken uns signalisieren, dass der Börsengang zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoller wäre, dann würden wir auch einen Termin im kommenden Jahr erwägen", sagte Heming.

Schott Solar hatte laut Börsenprospekt einen Nettoerlös von rund 477 Millionen Euro angestrebt. Die Muttergesellschaft, der Spezialglashersteller Schott, wollte nach dem Börsengang noch mindestens 54 Prozent an der Solartochter halten.

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