Gerüchte

Schließt EnBW Yello-Zentrale in Köln?

Die EnBW dominiert heute die Schlagzeilen. Die Wirtschaftswoche berichtet von Plänen, die Yello-Zentrale in Köln zu schließen. Die Kunden sollen dann von den EnBW-Zentrale in Karlsruhe betreut werden. Und auch das Schicksal von best energy ist nach Informationen des Blattes wohl besiegelt. Das Unternehmen wird vom Mutterkonzern Vattenfall aufgelöst.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Energiekonzern EnBW diktiert heute die Schlagzeilen: Strompreiserhöhungen, finanzielle Hilfe von der Politik und jetzt auch noch der Bericht der Wirtschaftswoche, in der von einer möglichen Schließung Yello-Zentrale in Köln die Rede ist.

Wie das Blatt von einem EnBW-Manager erfahren haben will, trifft Yello derzeit Vorbereitungen die Zentrale der Billigstrom-Tochter in Köln zu schließen. Davon wären dann knapp 200 Mitarbeiter betroffen. Die Verträge der Yello-Kunden sollen dann von der EnBW-Zentrale in Karlsruhe verwaltet werden. EnBW-Pressesprecherin Petra Wöllmer wollte die "Gerüchte" in einem Telefongespräch mit dem strom magazin nicht kommentieren und auch Yello-Pressesprecher Andreas Müller war für eine Stellungsnahme heute nicht zu erreichen.

Vor einigen Wochen hatte der neue EnBW-Chef der verlustreichen Discount-Strom-Tochter noch eine "Gnadenfrist" bis 2005 eingeräumt. Offen sei, ob der Konzern dann seinen gesamten Strom unter dem Namen Yello anbietet. Bereits Ende Juli war Yello-Geschäftsführer Michael Zerr beurlaubt worden.

In dem Artikel berichtet die Wirtschaftswoche auch von einer möglichen Auflösung des Berliner Anbieters best energy. Darüber spekulieren Branchenexperten nicht erst seit der letzten Strompreiserhöhung der Vattenfall-Tochter.

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