Schleswag neuer Hauptsponsor von EXPO-Projekt 2000

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
"Unser EXPO-Projekt 'Windenergiepark Westküste' im Kaiser-Wilhelm-Koog ist kürzlich offiziell von der EXPO-Gesellschaft in Hannover als weltweites Projekt anerkannt worden", gab der Schleswag-Vorstand bekannt. Bei einer feierlichen Veranstaltung in der EXPO-Stadt hätten die Generalkommissarin der EXPO-Gesellschaft, Birgit Breuel, sowie der Leiter für weltweite Projekte, Dr. Christian Ahrens, der SCHLESWAG die Anerkennungsurkunde als "offiziell registriertes Projekt der Weltausstellung EXPO 2000" überreicht.


Gemeinsam mit rund 300 weiteren Projektträgern sei damit das große Engagement der SCHLESWAG, einen zukunftsweisenden Beitrag für die Weltausstellung zu leisten, honoriert worden. "Durch dieses Schaufenster der Windenergie hoffen wir nicht nur grundsätzlich für die weitere Erschließung erneuerbarer Energien, sondern auch für die touristische Attraktivität der Region wichtige Impulse vermitteln zu können", sagte der Vorstand. Für die SCHLESWAG sei die EXPO eine einmalige Gelegenheit Erfahrung und Kompetenz bei der Entwicklung einer zukunftsorientierten Energieversorgung vor einem Weltpublikum zu demonstrieren. "Weil wir davon überzeugt sind, dass unser Land auch in vielen anderen Bereichen Beispielgebendes zu bieten hat, ist die SCHLESWAG mit in den Kreis der Hauptsponsoren vom EXPO-Projekt 2000 in Schleswig-Holstein eingetreten". Diese Entwicklungsimpulse gelte es nunmehr gemeinsam zu nutzen, so der Vorstand.


Der seinerzeit zu Forschungs- und Entwicklungszwecken errichtete 'Windpark Westküste' biete einen anschaubaren Abriss über die technischen Entwicklungsstufen der Windenergieanlagen. Technik seit den achtziger Jahren bis zur modernen Ein-Mega-Watt-Anlage sei dort in unterschiedlichsten Typen von Windrotoren zu besichtigen. Außerdem biete die SCHLESWAG den Besuchern in ihrem EXPO-Projekt Innenansichten einer in Bodennähe installierten Windkraftanlage. Dieser stillgelegte Rotor sei derart hergerichtet worden, dass er von Besuchern mühelos begangen werden könne. Darüber hinaus biete das Besucherzentrum mit multimedialer Video- und Computertechnik einen Rückblick und einen Ausblick in die Nutzung der additiven Energiequellen und zeige deren optimalen Einsatz auf. Mit Hilfe der visuellen Technik könne auf einer Großbildleinwand ein ganz individueller Informationscocktail zusammengestellt werden, erläuterte der Vorstand.

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