Rückgrat

Schleswag investiert in das Erdgasnetz

Der Rendsburger Energieversorger Schleswag wird für fast 2,5 Millionen Euro eine über 71 Kilometer lange Gasleitung modernisieren. Der Versorger hatte die Leitung vor zwei Jahren von dem Mineralölunternehmen RWE/DEA gekauft. Durch die Stilllegung der Offshore Bohranlage im Schwedeneck in der Ostsee wäre sie sonst zurückgebaut worden.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Der Umbau der früheren Mineralölleitung von Waabs (Kreis Rendsburg-Eckernförde) nach Albersdorf (Kreis Dithmarschen) zu einer modernen Erdgasleitung schreitet planmäßig voran. Nahezu 2,5 Millionen Euro wird die Rendsburger Schleswag Aktiengesellschaft nach Abschluss der Bauarbeiten für die Modernisierung ausgegeben haben.

"Die über 71 Kilometer lange Leitung wird ein wesentliches Rückgrat unserer Erdgasversorgung im Lande sein", erklärte der Leiter des Schleswag-Betriebes Nord, Peter Gosmann, anlässlich der Wiederaufnahme der Bauarbeiten nach den Wintermonaten. Die Leitung wird mit dem Beginn der Heizperiode 2002 zum einen als Kapazitätsspeicher für Erdgas eingesetzt werden sowie die Versorgung der Orte Damp, Waabs, Schönhagen und Vogelsang sicherstellen. Die Schleswag AG hatte die Leitung vor zwei Jahren von dem Mineralölunternehmen RWE / DEA gekauft. Durch die Stilllegung der Offshore Bohranlage im Schwedeneck in der Ostsee vor Damp wurde die Pipeline zur Raffinerie nach Hemmingstedt in Dithmarschen nicht mehr benötigt und wäre von RWE - DEA zurückgebaut worden.

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