Schleswag: 155 Millionen Mark-Investitionsprogramm aufgelegt

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Die Schleswag ist der Meinung, den Wettbewerb des liberalisierten Strommarkts bislang positiv genutzt zu haben. In und außerhalb des Landes Schleswig-Holstein habe man insgesamt rund 400 Millionen Kilowattstunden Absatz pro Jahr zusätzlich unter Vertrag nehmen können. Dies gab das Unternehmen dieser Tage im Rahmen einer Investitionspressekonferenz in Rendsburg bekannt.



Bei den Tarifkunden bleibe das Unternehmen vorerst auf das Land Schleswig-Holstein beschränkt. Hier sei die wettbewerbliche Position entscheidend gestärkt worden. Die Preis- und Vertragsoffensive der Schleswag Anfang September an rund 620000 Tarifkunden des Landes habe großen Erfolg gehabt. Daran werde man auch im kommenden Jahr anknüpfen. Die Schleswag habe bereits mit attraktiven Verträgen wie "Joker", "Piccollo" oder "Bauernstrom" ihr Angebotsspektrum erweitert und wolle dies mit einer Senkung des Strompreises zum 1. Januar 2000 weiter verbessern.



Einer Absenkung der Arbeitspreise pro Kilowattstunde in Höhe von bis zu 2,9 Pfennig stünde eine moderate Erhöhung der verbrauchsabhängigen Leistungspreise um 1,4 Pfennig pro Kilowattstunde gegenüber. Insgesamt betrachtet könnten sich die Schleswag-Kunden über eine Reduzierung der Strompreise um rund 2 Pfennig je Kilowattstunde freuen. Allerdings werde diese Preissenkung durch die Erhöhung der Stromsteuer teilweise wieder aufgezehrt.



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