2006

Saubere WM-Transporte: Busse mit Brennstoffzellenantrieb in NRW

An den drei NRW-Spielorten Dortmund, Gelsenkirchen und Köln sollen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 mit Brennstoffzellen betriebene Kleinbusse im Shuttledienst eingesetzt werden. Die 30 Personen fassenden Busse werden von der Hydrogenics Enkat GmbH aus Gelsenkirchen entwickelt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Gelsenkirchen/Vancouver (ddp-nrw/sm) - Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sollen an den drei NRW-Spielorten Dortmund, Gelsenkirchen und Köln mit Brennstoffzellen betriebene Kleinbusse im Shuttledienst eingesetzt werden. Wie das NRW-Energieministerium am Freitag mitteilte, werden die 30 Personen fassenden Busse von der Hydrogenics Enkat GmbH aus Gelsenkirchen entwickelt. Das Land unterstützt das Projekt mit 566 000 Euro.

Energieminister Axel Horstmann (SPD) übergab den entsprechenden Bewilligungsbescheid am Freitag im kanadischen Vancouver, wo die Firmenmutter Hydrogenics Corporation sitzt. "Unsere Strategie ist es, die Brennstoffzelle zeitnah in die kommerzielle Nutzung einzubringen. Die WM 2006 stellt dabei eine hervorragende Möglichkeit dar, unsere Technik einem breiten internationalen Publikum vorzustellen und im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar zu machen", sagte der Minister.

Das Land NRW hat im Rahmen des so genannten Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW bislang 53 Projekte mit über 50 Millionen Euro unterstützt. Das Netzwerk ist Teil der Landesinitiative Zukunftsenergien.

Top