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Sachsen will Energieverbrauch in landeseigenen Gebäuden senken

Eine Arbeitsgruppe des Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) und des Sächsischen Energieeffizienzzentrums (EEZ) im Landesamt für Umwelt und Geologie hat bereits ein Konzept für zunächst 23 Liegenschaften erarbeitet. Durch erste Maßnahmen konnten bereits knapp 10 000 Euro pro Jahr eingespart werden.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Dresden (red) - Sachsen will in seinen landeseigenen Liegenschaften den Energieeinsatz effizienter gestalten. "Damit kann der Freistaat kräftig Energie sparen und die Umwelt sowie den öffentlichen Haushalt entlasten", erläuterten Finanzminister Dr. Horst Metz und Umweltminister Steffen Flath.

Eine Arbeitsgruppe des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) und des Sächsischen Energieeffizienzzentrums (EEZ) im Landesamt für Umwelt und Geologie hat bereits ein Konzept für zunächst 23 Liegenschaften erarbeitet. Die Liegenschaften werden durch das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium genutzt. Durch erste Maßnahmen, wie zum Beispiel Heizungsoptimierungen, konnten bereits knapp 10 000 Euro pro Jahr eingespart werden. Durch zusätzliche bauliche Investitionen in Höhe von 9500 Euro können der Primärenergieverbrauch um 530 000 Kilowattstunden und die jährlichen Kosten um weitere 45 000 Euro gesenkt werden. Der Kohlendioxidausstoß würde sich um fast 115 Tonnen verringern.

Die Zusammenarbeit zwischen SIB und EEZ für mehr Energieeffizienz soll fortgesetzt und auf weitere Gebäude ausgedehnt werden. Die SIB verwaltet 6000 Gebäude, in zwei Dritteln davon sind Behörden und Einrichtungen des Freistaates untergebracht. Das sei ein enormes Energieeinsparpotential, das jetzt schrittweise erschlossen werden soll.

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