Rohstoff

Sachsen fördert Projekt der SolarWorld AG

Die Joint Solar Silicon GmbH & Co. KG (JSSI) aus dem sächsischen Freiberg wird vom Freistaat Sachsen mit bis zu 2,3 Millionen Euro unterstützt. Im Mittelpunkt des damit bis zu 50 Prozent geförderten Projektes steht die Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur kostengünstigen Gewinnung von solarem Silizium, dem Rohstoff für die Solarindustrie.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Derzeit können die Hersteller von Solarsiliziumwafern zur Deckung ihres Rohstoffbedarfs zumeist nur auf relativ teure Ware aus der Elektronikbranche zurückgreifen. Ziel von Joint Solar Silicon ist es, mit dem Aufbau einer solchen Produktionsstätte diesen Engpass zu beseitigen und den SolarWorld-Konzern und die internationalen Industrie mit qualitativ hochwertigem und kostengünstigem Solarsilizium zu versorgen. "Die Etablierung eines kostengünstigen Produktionsweges für Solarsilizium ist ein wesentlicher Schritt, um die Produktionskosten der PV-Industrie in den kommenden Jahren weiter senken zu können", erläutert Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG, die Chancen des solaren Rohstoffes.

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