"Mehr Tempo"

Sachsen-Anhalt legt bei Ökostromerzeugung zu

In Sachsen-Anhalt ist der Anteil der Nettostromerzeugung aus regenerativen Quellen im letzten Jahr auf 32 Prozent gestiegen. "Der Ausbau der erneuerbaren Energien legt weiter an Tempo zu", freut sich Sachsen-Anhalts Umweltministerin Petra Wernicke.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Magdeburg (red) - Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrage damit 34 Prozent. Dadurch liege der Anteil bei der Ökostromerzeugung deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 14,2 Prozent, so die Ministerin.

Auch der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch habe sich in Sachsen-Anhalt erhöht. So sollen die Erneuerbaren bereits 2006 einen Anteil von 10 Prozent am Primärenergieverbrauch des Landes gehabt haben, dies war ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 40 Prozent.

"Der Ausbau der erneuerbaren Energien stützt sich vor allem auch auf die energetische Nutzung von Biomasse"; so Wernicke. Deren Beitrag hat sich von 2005 zu 2006 verdoppelt.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsmasten

    E.ON Avacon will Stromnetz im Norden Sachsen-Anhalts ausbauen

    E.ON Avacon plant wegen des Überschusses an Strom aus Windenergie im nördlichen Sachsen-Anhalt einen Ausbau des Hochspannungsnetzes. Bis 2018 sollen zusätzliche rund 160 Millionen Euro investiert werden, kündigte Geschäftsführer Thomas Hunecke an. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) befürchtete einen Preisanstieg für Verbraucher.

  • Stromnetz Ausbau

    Sonnenenergie in Sachsen und Thüringen mit vielversprechender Perspektive

    In den beiden Bundesländern Sachsen und Thüringen stoßen Wasser und Wind als regenerative Energiequellen zunehmend an ihre Grenzen - das macht den Weg frei für die Solarenergie, deren Zeit ab etwa 2010 kommen soll. Sachsen-Anhalt indes steht der Solarenergie abwartend gegenüber.

Top