Gutes Beispiel

Saarländisches Umweltministerium spart Strom

10 000 Kilowattstunden Strom hat das saarländische Umweltministerium im vergangenen Jahr eingespart, was den Ausstoß von etwa sechs Tonnen Kohlendioxid vermeidet. Möglich geworden ist der Einsparerfolg durch ein konsequentes Umweltmanagement und ein ganzes Bündel von Maßnahmen.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Saarbrücken (red) - Das saarländische Umweltministerium geht beim innerbetrieblichen Umweltschutz mit gutem Beispiel voran. Das zeigt die aktualisierte Umwelterklärung 2005, die das Ministerium in der vergangenen Woche vorlegte. "Wir haben besonders bei den Dienstfahrten und beim Stromverbrauch schöne Einsparerfolge erzielt", kommentierte Umweltminister Stefan Mörsdorf.

Das Ministerium verbrauchte im vergangenen Jahr etwa 10 000 Kilowattstunden weniger als 2003, was einer eine Einsparung von etwa dreieinhalb Prozent entspricht. Die eingesparte Strommenge entspreche der Stromproduktion von zehn durchschnittlich großen Fotovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern und erspare der Umwelt sechs Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid, erläuterte Mörsdorf. "Energiesparen und effizienter Umgang gerade mit einer Edelenergie wie Strom müssen endlich das gleiche Gewicht erhalten wie der Ausbau der erneuerbaren Energien."

Möglich geworden sei der Einsparerfolg durch ein konsequentes Umweltmanagement und ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Grundlage dafür war eine sorgfältige Verbrauchsanalyse, die ein Sparpotenzial von fast 80 000 Kilowattstunden aufzeigte. Zug um Zug sollen die darin angeführten Maßnahmen nun umgesetzt werden.

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