Energie und Geld sparen

Saarländisches Umweltministerium rät: Sparlampen einschalten

Wer seine herkömmlichen Glühbirnen gegen Sparlampen austauscht, spart nicht nur bei seiner eigenen Stromrechnung sondern auch große Mengen Kohlendioxid und hilft damit auch der Umwelt. Das saarländische Umweltministerium rät deshalb, auf die Verwendung von konventionellen Billig-Glühlampen zu verzichten.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Saarbrücken (red) - Weil Energiesparlampen einen deutlich geringeren Stromverbrauch und eine erheblich längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen haben, könnten mit jeder einzelnen Energiesparlampe bis zu 200 Kilogramm Kohle einsparen. Die Energieersparnis der genügsamen Sparlampe sei enorm: Bei einer Nutzungszeit von etwa 10 000 Stunden verursache eine 15 Watt-Sparlampe im Laufe ihrer Leucht- und Lebenszeit Gesamtkosten von nur etwa 35 Euro. Die konventionelle Glühbirne hingegen sei nicht so genügsam. In der gleichen Zeit verursache sie Energie-Kosten im Wert von fast 140 Euro.

Aber nicht nur der eigene Geldbeutel freue sich, wenn die Stromrechnung geringer ausfällt, mahnt das Umweltministerium. Auch Natur und Umwelt könnten von der Sparlampe profitieren, weil der Verbrauch fossiler Energieträger erheblich reduziert würde. Die Zeitschrift Natur und Kosmos habe in ihrer Oktoberausgabe errechnet, dass die etwa 37 Millionen Haushalte, die es in Deutschland gibt, bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 300 Kilowattstunden für die Beleuchtung gut sieben Milliarden Kilowatt-Stunden Strom einsparen können. Das entspricht laut saarländischem Umweltministerium einer Menge von gut 1,5 Millionen Tonnen Kohle.

Der einzige Nachteil der Energiesparlampe: Sie sei deutlich teurer als die Billig-Glühbirne, die es im Großhandel schon für einige wenige Cent gibt. Das werde zum größten Teil aber durch die längere Lebensdauer kompensiert.

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