Kein Interesse mehr

RWE zieht Angebot für Gelsenwasser zurück

Einem Bericht der Financial Times Deutschland zu Folge, liegt der Kaufpreis für die E.ON-Tochter Gelsenwasser, die im Zuge der Fusion mit Ruhrgas verkauft werden muss, bei einer Milliarde Euro. Da sich dies nicht mit dem vorrangigen Ziel des RWE-Konzerns in diesem Jahr - Schulen abzubauen - vereinbaren lässt, zieht sich der Energiekonzern aus dem Bieterverfahren zurück.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Wie die Financial Times Deutschland gestern berichtete, zieht sich der deutsche Energiekonzern RWE im Bieterverfahren um den regionalen Gas- und Wasserversorger Gelsenwasser zurück. Grund: Die sich abzeichnenden hohen Preise.

E.ON muss Gelsenwasser im Zuge der Fusion mit Ruhrgas verkaufen und hat dafür schon mehrere Angebote vorliegen, u.a. von den französischen Versorgern Suez und Veolia. Laut FTD sollen als Kaufpreis eine Milliarde Euro im Raum stehen. Für RWE-Chef Harry Roels lässt sich diese Summe jedoch nicht mit seinem vorrangigen Ziel, in diesem Jahr drei Milliarden Euro Schulden abzubauen, vereinbaren.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Energieversorung

    RWE: Kleinere Übernahmepläne bekannt gegeben

    Der neue Chef des größten deutschen Stromversorgers, Harry Roels, plant einige kleinere Zukäufe, will allerdings sein Ziel, den Schuldenberg zu reduzieren, nicht aus den Augen verlieren. Im Gespräch sind Beteiligungen am Kraftwerksbetreiber Steag, am größten privaten Wasserversorger Gelsenwasser und an der ostdeutschen Ferngasfirma VNG.

Top