Maßgeschneiderte Elektroauto-Pakete

RWE will gemeinsam mit Stadtwerken Elektroautos vertreiben

RWE setzt auf Partnerschaften mit Stadtwerken und Regionalversorgern, um Elektroautos zu vertreiben. Dazu bietet der Energiekonzern Elektromobiliätspakete an, die sich die Unternehmen bedarfsgerecht kombinieren können. Zudem helfe der Konzern beim Auflegen eigener Elektromobilitäts-Angebote für den Endkunden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (red) - Die Interessenten können sich ihr individuelles Elektromobilitäts-Paket aus sechs Modulen kombinieren. Im Mittelpunkt steht die Lieferung einer vollständigen Ladeinfrastruktur inklusive der notwendigen Managementsoftware. Weitere Bestandteile sind die Vermittlung von Elektro-Fahrzeugen, die Unterstützung beim Auflegen eigener Elektromobilitäts-Angebote für den Endkunden sowie entsprechende Marketingpakete. Ein professioneller Technik-Support sowie die Lieferung von Ökostrom komplettieren das Gesamtpaket.

Gemeinsam mit Stadtwerken wolle RWE "den Strom auf die Straße bringen und ein deutschlandweites Ladenetz aufbauen", sagt Rolf Martin Schmitz, Mitglied des Vorstands der RWE AG. Kooperationspartner erhalten mit diesem Angebot die Möglichkeit, ihre eigenen E-Mobility-Produkte über die IT-Plattform und das Ladesäulennetz von RWE zu vertreiben. Bei Installation und Wartung der Ladestationen sowie bei der Lieferung des Öko-Stroms können die Stadtwerke oder Regionalversorger entscheiden, ob sie diese Leistungen selbst erbringen möchte.

Verschiedene Marketing-Pakete ermöglichen es den Partnern, sich in ihrer Region als innovativer Anbieter von Elektromobilität zu präsentieren. Ein Beispiel sind Informations-Veranstaltungen rund um das Thema und Probefahrten mit attraktiven Elektrofahrzeugen für die Bürger. Schließlich kann der Partner über RWE eigene Elektro-Fahrzeuge bestellen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Ende-Mit-Kernenergie

    Energiewende fordert ihren Tribut: RWE und Eon kämpfen

    Die Energiewende ist fünf Jahre nach der Atomkatastrophe voll im Gange. Auf der einen Seite sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch und bringen neue Jobs. Auf der anderen Seite ist mit fossilen Kraftwerken kaum noch Geld zu machen – die großen Energiekonzerne leiden.

  • RWE

    RWE rutscht weiter ab - Verbraucherpreise bleiben stabil

    Bei RWE sinken zwar die Gewinne, so schlecht wie dem Konkurrenten Eon geht es dem zweitgrößten Energiekonzern Deutschlands aber noch lange nicht. So musste RWE kein Abschreibungen auf seine Kraftwerke vornehmen. Außerdem profitiert das Unternehmen von dem Verkauf der Gasfördertochter Dea zu Beginn des Jahres.

  • Stromtarife

    NRW will die Einführung von Elektroautos forcieren

    Nordrhein-Westfalen will die Einführung von Elektroautos forcieren. Darin sehe er eine große Chance für NRW, sagte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) am Montag in Köln. Er verwies darauf, dass Elektroautos nach Einschätzungen von Experten ab 2015 zunehmend zum Straßenalltag in Deutschland gehören werden.

  • Stromnetz Ausbau

    NRW will 250.000 Elektroautos bis zum Jahr 2020

    Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium will laut einem Pressebericht bis zum Jahr 2020 mindestens 250.000 Elektroautos auf den Straßen an Rhein und Ruhr rollen sehen. Für die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich stünden bis zu 60 Millionen Euro als Unterstützung zur Verfügung.

  • Energieversorung

    Greenpeace: Stromriesen blockieren Ausbau Erneuerbarer

    Die vier großen Energiekonzerne vernachlässigen laut einer Greenpeace-Studie den Ausbau erneuerbarer Energien. Ohne alte Wasserkraftanlagen betrage der Anteil aus Wind, Biomasse, Erdwärme und Solarstrom am Strommix der Energieriesen weit unterdurchschnittliche 0,1 bis 1,7 Prozent.

Top