RWE weist Bericht der Berliner Zeitung zurück - Konzern steht zu seinen Zusagen zu Garzweiler II

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Als einen Beitrag zur Füllung des Sommerlochs hat RWE einen Bericht der Berliner Zeitung zurückgewiesen, nach dem der Konzern plane, das Tagebauvorhaben Garzweiler II aufzugeben.


RWE setzt, wie immer wieder erklärt, auch künftig auf den heimischen Energieträger Braunkohle. Mit dem laufenden Kostensenkungsprogramm, das Stromerzeugungskosten von unter 4 Pfennig je Kilowattstunde zum Ziel hat, soll die Wettbewerbsfähigkeit der Braunkohle gegenüber den Importenergien Erdgas und Steinkohle langfristig abgesichert werden. Der dafür bei Rheinbraun notwendige Personalabbau von rund 30 Prozent wurde bereits im Februar 2000 kommuniziert. Ein ebenfalls bereits angekündigter Kapazitätsabbau im Kraftwerkspark von RWE von etwa 2500 MW betreffe im wesentlichen Kapazitäten in der Mittel- und Spitzenlast, nicht aber in der Grundlast, wo die Braunkohle eingesetzt wird.

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