RWE/VEW-Fusion: Keine Beteiligung an Spekulationen

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Meldung über eine mögliche Fusion von RWE (Essen) und VEW (Dortmund) hat heute für einige Aufregung auf dem Strommarkt gesorgt. Wie bekannt wurde, wird das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin 22. Oktober 1999) über die Verschmelzung beider Energieunternehmen berichten. Nach Informationen der Zeitschrift haben sich die Vorstände beider Unternehmen in einem Letter of Intent auf eine Verschmelzung zu 1. Januar kommenden Jahres geeinigt. Weiterhin heißt es: "Einzelheiten wie das Umtauschverhältnis der Aktien und die künftige Konzernstruktur sollen, so die gemeinsame Absichtserklärung, bis Ende dieses Jahres erarbeitet werden. Die Hauptversammlungen von RWE AG und VEW AG sollen dann bis Juni über den Verschmelzungsvertrag abstimmen."


Die RWE-Energie AG hat allerdings nicht viel dazu zu sagen. In einem Telefonat mit dem strom magazin sagte Pressesprecher Heck: "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen dieser Art." Und auch bei der VEW gibt es derzeit noch keine Auskünfte. Das strom magazin hat sich auf die Rückrufliste setzen lassen. Sollten diese Gerüchte tatsächlich bestätigt werden, würde der neue RWE/VEW-Konzern den Veba/Viag-Zusammenschluss in den Schatten stellen. RWE/VEW hätten dann nämlich eine Jahresleistung von mehr als 150 Milliarden Kilowattstunden, während Veba/Viag 137 Milliarden Jahresleistung hätte.
Mehr Informationen beim manager magazin.

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