Gemeinsam stärker

RWE und Schott wollen Position in der Solartechnologie ausbauen

Die Mainzer SCHOTT Glas und RWE Solutions haben einen "Letter of Intent" unterschrieben. Das gemeinsame Joint venture "RWE Schott Solar" soll Mitte 2002 an den Start gehen und die Stellung der Unternehmen im Wachstumsmarkt Solartechnologie weiter ausbauen. Entwicklung und Produktion von kristallinen Technologien und der Dünnschichtproduktion stehen im Vordergrund.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der Essener RWE-Konzern und Schott Glas (Mainz) wollen ihre führende Stellung im Wachstumsmarkt Solartechnologie weiter ausbauen. Dazu planen die Unternehmen ihre sämtlichen Solaraktivitäten auf dem Gebiet der Photovoltaik in ein Gemeinschaftsunternehmen einzubringen. Die neue RWE Schott Solar GmbH (Alzenau) wird voraussichtlich Mitte 2002 operativ an den Start gehen. Im Joint venture soll Schott die unternehmerische Parität erhalten. Darauf haben sich beide Unternehmen in einem "Letter of Intent" verständigt.

"Mit dem geplanten Joint venture wollen wir die führende Stellung von RWE Schott Solar in einem dynamischen Markt ausbauen", erklärten RWE Solutions-Vorstandsvorsitzender Heinz-Werner Binzel und Schott-Vorstand Dr. Udo Ungeheuer. Im Joint venture sollen Entwicklung und Produktion von kristallinen Technologien (Wafer, Zellen und Module) und der Dünnschichtproduktion sowie der weltweite Vertrieb dieser Komponenten bis hin zu kompletten Photovoltaiksystemen gebündelt werden.

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