Besiegelt

RWE und Cegedel beteiligen sich an Wuppertaler Stadtwerken

Der Energiekonzern RWE beteiligt sich mit 20 Prozent und der Luxemburger Energieversorger Cegedel mit 13,3, Prozent am Versorgungsbereich der Wuppertaler Stadtwerke. Gleichzeitig wurder der Vertrag zum Erwerb von 20 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Velbert GmbH durch RWE Plus unterzeichnet.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Stadt Wuppertal veräußert insgesamt 20 Prozent der Anteile am Versorgungsbereich der Wuppertaler Stadtwerke AG (WSW) an die RWE Plus AG und 13,3 Prozent an den Luxemburger Energieversorger Cegedel. Heute unterschrieben die Beteiligten offiziell den Vertrag im Rathaus. Gleichzeitig wurder der Vertrag zum Erwerb von 20 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Velbert GmbH durch RWE Plus unterzeichnet.

"Mit der Beteiligung an den Stadtwerken Wuppertal und Velbert unterlegt RWE Plus eine wichtige regionale Partnerschaft. Hierdurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen in der Region nachhaltig gestärkt", kommentierte Heinz-Werner Ufer, Vorstandsvorsitzender von RWE Plus. Dr. Johannes Slawig, Stadtdirektor von Wuppertal, betonte: "Die Entscheidung stärkt nicht nur unser Unternehmen in der Region, sondern ist auch ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit Wuppertals. So können wir die Projekte der Regionale 2006 finanziell stützen."

Das finanzielle Angebot für die Gesamtbeteiligung von 33,3 Prozent am Versorgungsbereich der Wuppertaler Stadtwerke beläuft sich insgesamt auf etwa 232 Millionen Euro. Hiervon fließen dem Haushalt der Stadt als Kaufpreis fast 116 Millionen Euro zu. Die weiteren 116 Millionen Euro werden in Form von entsprechenden Vermögenswerten in die WSW AG eingebracht. Dabei handelt es sich um Anteile an Energieversorgungsunternehmen der Region, zu deren Einlage sich RWE Plus aus ihrem Beteiligungsbestand verpflichtet hat.

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