EU-Forderung

RWE stellt Übertragungsnetzgesellschaft neu auf

RWE stellt seine Übertragungsnetzgesellschaft neu auf. Ab 1. Juli wird das Höchstspannungsnetz direkt im Ressort des Vorstandsvorsitzenden geführt. Ab September soll das Unternehmen dann den Namen "Amprion" führen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (red) - Der Ausbau zu dem von der EU geforderten voll funktionsfähigen Unternehmen, das alle betriebsnotwendigen Aufgaben mit eigenem Personal ausführt, ist laut RWE in vollem Gange. Das Unternehmen sieht damit die Anforderungen des 3. EU-Energiebinnenmarkt-Paketes erfüllt.

Drei Millarden Euro für Netzausbau

Sitz des neuen Unternehmens werde Dortmund sein. Geplant sei, in den nächsten zehn Jahren mehr als drei Milliarden Euro in den Netzausbau zu investieren. "Unsere Mission lautet Versorgungssicherheit für Deutschland und Europa auf höchstmöglichem Niveau. Das ist gerade durch die Integration der erneuerbaren Energien eine große Herausforderung", so Hans-Jürgen Brick, kaufmännischer Geschäftsführer der RWE Transportnetz Strom.

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