33 Prozent Plus

RWE steigert Konzernergebnis im dritten Quartal

Mit den Eckdaten der ersten drei Quartale bekräftigt der RWE-Konzern seine Prognose, das betriebliche Konzernergebnis dank des Zuwachses im Kerngeschäft im Gesamtjahr weiter deutlich zu steigern. Das betriebliche Konzernergebnis stieg in den ersten drei Quartalen um 24,6 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Ausschlaggebend dafür war die Ertragstärke des Kerngeschäfts, das um 32,8 Prozent zulegte. Die erworbenen Unternehmen haben diese Entwicklung maßgeblich mitgetragen: Innogy steuerte 524 Millionen Euro bei, die tschechischen Gasaktivitäten 268 Millionen Euro und American Water 305 Millionen Euro. Konsolidierungsbereinigt verbesserte sich das Kerngeschäft um neun Prozent. Basis dafür war die Ertragstärke der Strom- und Gasaktivitäten. Im Nicht-Kerngeschäft schloss der Konzern konjunkturbedingt mit einem betrieblichen Verlust in Höhe von 95 Millionen Euro ab.

Das Kostensenkungsprogramm sieht für 2003 Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro pro Jahr vor. Davon hat RWE eigenen Angaben zufolge in den ersten drei Quartalen bereits fast 230 Millionen Euro realisiert. Die Nettofinanzschulden lagen zum 30.9.2003 bei 18,8 Milliarden Euro. Dennoch erwartet RWE einen Anstieg des betrieblichen Ergebnisses. Auf Konzernebene wird mit einem Plus von mindestens 15 Prozent, im Kerngeschäft von knapp 20 Prozent gerechnet.

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