Vier Milliarden Euro

RWE steigert betriebliches Ergebnis um 41 Prozent

Das Betriebsergebnis des Essener Energiekonzerns RWE stieg durch die Erstkonsolidierung von VEW und Thames Water im vergangenen Geschäftsjahr um 41 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Der Essener RWE-Konzern hat im Geschäftsjahr 2000/2001 das betriebliche Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro gesteigert. Maßgeblich für diesen deutlichen Zuwachs waren die Erstkonsolidierungen von VEW und Thames Water sowie das Rekordergebnis im Geschäftsfeld Mineralöl und Chemie.

Bereinigt um diese Konsolidierungseffekte lag das betriebliche Ergebnis etwa sechs Prozent über dem Vergleichswert. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und sämtlichen Abschreibungen) erhöhte sich um nahezu 40 Prozent auf etwa 6,6 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis bewegte sich mit 1264 Millionen Euro um 4,3 Prozent über Vorjahresniveau und blieb damit hinter der Steigerung des betrieblichen Ergebnisses zurück. Die Gründe dafür sind starke Rückgänge beim neutralen Ergebnis und beim Finanzergebnis. Das Ergebnis je Aktie vor Goodwill-Abschreibungen lag mit 2,90 Euro etwa 11 Prozent über dem des Vorjahrs. Der Konzernumsatz stieg um nahezu 31 Prozent auf etwa 63 Milliarden Euro.

Das betriebliche Ergebnis des Geschäftsfeldes Energie lag wegen der Erstkonsolidierung von VEW mit 1987 Millionen Euro um acht Prozent über dem des Vorjahres. Unter Einbeziehung von VEW auch in den Vorjahreswert ergäbe sich ein Rückgang um sieben Prozent. Im letzten Quartal des Geschäftsjahres gelang es jedoch, den Negativtrend im Stromgeschäft umzukehren, so dass das Geschäftsfeld Energie im vierten Quartal 2000/2001 - auch konsolidierungsbereinigt - über Vorjahresniveau abschloss.

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