Erstes Quartal

RWE steigert betriebliches Ergebnis um 38 Prozent

Der Essener RWE-Konzern konnte im ersten Quartal 2001 hauptsächlich im Kerngeschäft einen Ertragszuwachs verzeichnen. Zudem sei die Kostenoffensive im Strombereich erfolgreich fortgesetzt worden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der RWE-Konzern hat sein betriebliches Ergebnis im 1. Quartal 2001 (1. Juli bis 30. September 2001) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37,9 Prozent auf 903 Millionen Euro gesteigert. Der deutliche Ertragszuwachs wurde fast ausschließlich in den Kerngeschäften Strom, Gas, Wasser & Abwasser sowie Abfall & Recycling erzielt.

Die Erstkonsolidierung von Thames Water im Geschäftsfeld Wasser trug maßgeblich zu diesem Plus bei: Mit vier Prozent Umsatzanteil erzielte das weltweit drittgrößte Wasserunternehmen 23 Prozent des betrieblichen Ergebnisses. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg um 45 Prozent auf 1.684 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum mit 16,8 Milliarden Euro um 22,1 Prozent über dem des Vorjahres. Die Investitionen haben sich mit 1,6 Milliarden Euro gegenüber dem ungewöhnlich niedrigen Vorjahreswert nahezu verdoppelt. Der Anstieg bei den Sachanlagen ist großenteils auf die Erstkonsolidierung von Thames Water zurückzuführen. Die höheren Finanzinvestitionen spiegeln im Wesentlichen zwei Akquisitionen wider: die 49 Prozent-Beteiligung an der Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH (KEH) und die Übernahme des Conoco-Anteils an einem Flözgas-Joint-Venture in den USA durch CONSOL.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strompreise

    RWE trotzt Wirtschaftskrise dank höherer Strompreise (Upd.)

    Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE hat die Wirtschaftskrise im ersten Halbjahr mit einem Absatzrückgang bei Strom und Gas gespürt. Trotzdem stiegen die Gewinne höher als erwartet, und zwar wegen der höheren Strompreise.

  • Stromtarife

    RWE kann mit Essent-Übernahmeangebot fortfahren

    RWE ist der rund neun Milliarden Euro schweren Übernahme des niederländischen Wettbewerbers Essent einen Schritt näher gekommen. Nachdem der Gesamtbetriebsrat von Essent seine nach niederländischem Recht erforderliche positive Stellungnahme abgegeben habe, sei formell die Angebotsvereinbarung unterzeichnet worden, teilte RWE heute mit.

  • Hochspannungsmasten

    RWE verkauft Medizintechniksparte

Top