Verbindlich

RWE schließt Übernahme von Innogy ab

Jetzt ist es amtlich: Durch die Zustimmung von mehr als 83 Prozent der Aktionäre des britischen Stromerzeugers Innogy kann der Essener RWE-Konzern die Aktien übernehmen. Europaweit erzeugt der RWE-Konzern jetzt etwa 211 Terawattstunden Strom und ist damit nach eigenen Angaben die Nummer zwei im Erzeugungsbereich.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Essener RWE AG, Essen, hat jetzt die Zustimmung von 83,02 Prozent der Innogy-Aktionäre für das am 22. März 2002 unterbreitete Übernahmeangebot erhalten. Auf dieser Basis erklärt RWE ihr Angebot für unwiderruflich und verbindlich.

Alle Aktionäre, die in den vergangenen neun Wochen das RWE-Angebot angenommen haben, erhalten den festgelegten Barpreis von 275 Pence pro Innogy-Aktie und 2750 Pence je American Depositary Share. RWE erwartet, die noch ausstehenden Aktien in den kommenden Wochen erwerben zu können. Zusammen mit Innogy hat RWE insgesamt 20 Millionen Energiekunden. Europaweit erzeugt der RWE-Konzern jetzt etwa 211 Terawattstunden Strom und ist damit nach eigenen Angaben die Nummer zwei im Erzeugungsbereich. Mit einem Stromabsatz von 321 Terawattstunden verstärkt RWE seine Position als Nummer drei in Europa.

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