Auswahlverfahren erfolgreich

RWE plant Offshore-Windpark vor Schottland

RWE hat grünes Licht für die Planung zum Bau eines rund 900 MW-Offshore-Windparks vor der schottischen Küste erhalten. Zusammen mit der schottischen SeaEnergy habe sich RWE Innogy über ihr englisches Tochterunternehmen npower renewables in dem Auswahlverfahren der britischen Krone durchgesetzt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen/Swindon (sm) - Über ihr englisches Tochterunternehmen npower renewables hatte RWE Innogy in den vergangenen Monaten gemeinsam mit SeaEnergy an dem Auswahlverfahren zur Vergabe von potentiellen Offshore-Wind-Feldern vor der schottischen Küste teilgenommen. Die zuständige Behörde bestätigte nun beide Unternehmen als bevorzugte Bieter für das ausgewiesene Areal an der Mündung des Flusses Tay vor dem schottischen Regierungsbezirk Angus, teilte die RWE-Tochter gestern mit.

"Das ausgewiesene Gebiet zeichnet sich durch hervorragende Windverhältnisse aus", betont Kevin McCullough, COO von RWE Innogy. Die RWE-Tochter für erneuerbare Energien ist in Großbritannien bereits im Offshore-Windgeschäft vertreten. Neben dem bestehenden 60-MW-Windpark North Hoyle vor der walisischen Küste werde das Unternehmen dort in diesem Jahr bereits sein zweites Windkraftwerk Rhyl Flats mit 90 MW installierter Leistung in Betrieb nehmen.

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