Quartalsbilanz

RWE legt trotz Wirtschaftskrise zu

RWE hat von Januar bis März trotz Wirtschaftskrise Umsatz und Gewinn stärker als erwartet gesteigert. Die Erlöse wuchsen den Angaben zufolge im Jahresvergleich um 8,4 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro. Beobachter waren hier durchschnittlich von 13,7 Milliarden Euro ausgegangen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Essen (ddp/red) - Das sogenannte nachhaltige Nettoergebnis kletterte um 5,9 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Analysten hatten hier lediglich mit 1,4 Milliarden Euro gerechnet. Unter dem Strich ergab sich ein Gewinn von 1,75 Milliarden Euro und damit doppelt soviel wie im Jahr zuvor. 2008 war diese Ergebnisgröße allerdings von hohen Abschreibungen auf das US-Wassergeschäft American Water geprägt.

Die RWE verwies auf den konjunkturbedingten Rückgang des Stromgeschäfts mit Industriekunden. Bei Haushaltskunden sei der Stromabsatz wegen höherer Kundenzahlen aber leicht gesteigert worden. Der Gasabsatz lag auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Demnach sollen das sogenannte nachhaltige Nettoergebnis und der Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 3,4 Milliarden Euro beziehungsweise 49 Milliarden Euro liegen.

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