Zustimmung

RWE kann Essent zu 92 Prozent übernehmen

Mit der Zustimmung der Provinz Nordbrabant zum Verkauf ihrer Essent-Anteile wurde ein weiterer Stolperstein der angestrebten Übernahme der niederländischen Essent durch RWE aus dem Weg geräumt. Der Essener Konzern kann jetzt über gut 90 Prozent der Anteile verfügen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Amsterdam (red) - Die geplante Übernahme von Essent rückt näher: Am Mittwoch gab es einen einstimmigen Beschluss der niederländischen Provinz Nordbrabant, wonach diese ihre Essent-Anteile zum Verkauf freigibt. RWE hatte Essent nicht übernehmen wollen, wenn nicht mindestens 80 Prozent des Unternehmens an den Essener Konzern gehen würden.

Der Nordbrabanter Anteil an Essent beläuft sich auf 30,8 Prozent; zusammen mit den anderen Anteilen verschiedener niederländischer Städte und Gemeinden kann RWE jetzt sogar 92 Prozent an Essent bekommen. RWE will das Unternehmen mit Ausnahme der Verteilnetze und des Entsorgungsgeschäfts vollständig übernehmen und würde damit über fünf Millionen Kunden hinzu gewinnen. Die Marke Essent soll erhalten bleiben.

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