Ausschreibung

RWE Innogy tritt Bieterkonsortium für Offshore-Windparks bei

RWE Innogy beteiligt sich an einem Bieterkonsortium zum Bau von Offshore-Windparks vor der britischen Küste. Weitere Konsortialpartner sind Airtricity/SSE sowie Statkraft und StatoilHydro. Die vier Bieter wollen Exklusivrechte ersteigern, die die britische Krone ausgeschrieben hat.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Essen/Swindon (sm) - Ziel des Konsortiums ist die gemeinsame Entwicklung, der Bau und Betrieb von Windparks im Rahmen der 3. Lizenzvergaberunde der britischen Krone. RWE Innogy hat sich über ihre britische Tochter RWE npower renewables mit den Unternehmen Airtricity (einer Tochtergesellschaft von Scottish and Southern Energy Plc) sowie den beiden norwegischen Unternehmen Statkraft und StatoilHydro zu einem Bieterkonsortium zusammengeschlossen.

Die Bieter wollen die Exklusivrechte zur Entwicklung von Windparks gewinnen, die die britische Crown Estate in ihrer 3. Lizenzvergaberunde (Round 3) ausgeschrieben hat. Die geplante Zusammenarbeit soll sich zunächst auf die Erstellung der gemeinsamen Angebotsunterlagen beziehen.

Im Juni vergangenen Jahres hatte die Crown Estate, eine Einrichtung der britischen Krone, bekannt gegeben, bis zu 25 Gigawatt zusätzlicher Offshore-Kapazitäten vor der britischen Küste zur Entwicklung auszuschreiben. Als Eigentümerin des Meeresbodens übernimmt sie eine zentrale Rolle bei der Förderung von Windparks auf offener See. In den ersten beiden Lizenzrunden waren bereits acht GW vergeben worden, die sich heute in der Entwicklung befinden.

Erhält das Konsortium die Genehmigung zur Erschließung von ausgeschrieben Zonen, wollen die Unternehmen nach eigenen Angaben gemeinsam daran arbeiten, die Windparks zu entwickeln, zu bauen und zu betreiben.

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