Joint Venture

RWE Innogy: Investition in die Technologie von Windenergie

Die Gesellschaft für erneuerbare Energien im RWE-Konzern, die RWE Innogy GmbH, erwirbt im Rahmen eines Joint Ventures für 7,5 Millionen Euro eine Minderheitsbeteiligung an dem Hersteller von Windturbinen, der Quiet Revolution Ltd in London.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw/sm) - Wie das Unternehmen mitteilte, ist Quiet Revolution auf die Entwicklung und den Bau von kleinen Windenergieanlagen spezialisiert. Ihr Hauptprodukt, eine vertikal ausgerichtete Windturbine mit einer Leistung von sechs Kilowatt, eignet sich den Angaben zufolge besonders für die dezentrale Stromversorgung von Neubaugebieten.

"Die dezentrale Energieversorgung von einzelnen Gebäuden mit Hilfe erneuerbarer Energien wird zukünftig immer wichtiger. Kleine Windenergieanlagen, die auf Dächern installiert werden, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von RWE Innogy, Fritz Vahrenholt. Durch seine Beteiligung wolle der RWE-Konzern die vielversprechende Technologie in die Massenproduktion führen, hieß es weiter.

Bislang hat das Unternehmen rund 30 Windturbinen gebaut und an Standorten in Großbritannien installiert. Weitere 45 Anlagen sind bereits verkauft, mit der Herstellung und Montage wurde bereits begonnen.

Den Angaben zufolge sind die fünf Meter hohen und drei Meter breiten Windturbinen vertikal ausgerichtet und erzeugen Strom, indem sie sich um ihre eigene Achse drehen. Sie können in unterschiedlichen Höhen einzelnen oder auch in Gruppen angebracht werden.

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