Sachgerechte Lösung

RWE erfreut über Regierungseinstellung zu Braunkohlekraftwerk

RWE Power begrüßt die Position der nordrhein-westpfälischen Landesregierung zum neuen Braunkohlekraftwerk, wonach der Genehmigungszeitplan eingehalten werden soll. Für die auf der Vorhabensfläche gefundenen verlassenen Hamsterbaue soll eine sachgerechte Lösung gefunden werden, so RWE.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Essen (red) - Das in Neurath geplante Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik (BoA) soll laut RWE Power einen wichtigen Beitrag zur effizienten und umweltverträglichen Stromversorgung leisten und zur Sicherung der Arbeitsplätze sowie zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region beitragen. Vor diesem Hintergrund begrüßt das Unternehmen die klare Positionierung des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums, den für das erforderliche Genehmigungsverfahren vorgesehenen Zeitplan einzuhalten, und mit Blick auf die derzeitige Debatte über die auf der Vorhabensfläche gefundenen verlassenen Hamsterbaue, eine sachgerechte Lösung zu finden.

RWE Power-Vorstand Dr. Johannes Lambertz machte hierzu deutlich: "Im Rahmen jeder Projektrealisierung ist es für RWE Power selbstverständlich, auch den berechtigten Interessen des Umweltschutzes und damit auch des Natur- und Artenschutzes Rechnung zu tragen." Auf der für die Anlage vorgesehenen Vorhabensfläche in Neurath wurden drei verlassene Hamsterbaue, nicht aber lebende Tiere gefunden. Nach Auffassung des Gutachters ist auch bei einer erneuten Kartierung nicht mit neuen Erkenntnissen zu rechnen.

"Wir gehen deshalb davon aus, dass das laufende Genehmigungsverfahren bis Mitte des nächsten Jahres und damit ohne Zeitverzug nach Recht und Gesetz zu Ende geführt werden kann", so Lambertz weiter, "dies liegt in unserem Interesse." Wie für die Landesregierung sind auch für RWE Power Naturschutz und moderne Kraftwerkstechnologien kein Widerspruch, sondern stehen im Interesse der Entwicklung des Energie- und Wirtschaftsstandortes NRW.

NRWs Umweltministerin Bärbel Höhn verwies auf das Artenhilfsprogramm des Landes, das wegen ähnlicher Probleme beim Bau eines Gewerbegebietes bei Aachen entwickelt worden war. Durch dieses Programm sei bekannt, dass vier Kilometer von dem Kraftwerkstandort entfernt eine stabile Hamsterpopulation existiere, deren Schutz mit Fördergeldern aus dem Programm gesichert werden könne.

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