RWE Energie will "günstigster" Stromanbieter bleiben

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Die gegen die RWE Energie AG erlassene einstweilige Verfügung des Landgerichts Braunschweig, die es dem Unternehmen untersagt, den Werbeslogan "Sie haben ein Recht auf den günstigsten Strom in Deutschland" zu verwenden, stößt bei dem in Essen ansässigen Konzern auf Widerstand. Die RWE Energie, stellte man dort klar, teile die durch die Verfügung ausgedrückte Rechtsauffassung nicht und werde eine gerichtliche Klärung herbeiführen. Die einstweilige Verfügung war von der Braunschweiger Versorgungs-AG beantragt worden, weil das Braunschweiger Unternehmen "die große Mehrheit der Braunschweiger Haushalte preisgünstiger" versorge (das Strom-Magazin berichtete).



Für die RWE Energie ist es eigenen Angaben zufolge nicht überraschend, dass in dem Moment, in dem sich das Unternehmen zugunsten des Wettbewerbs und damit zum Nutzen aller Kunden in Deutschland einsetze, andere Anbieter versuchten, dies zu behindern.



"Unabhängig des juristischen Verlaufs gelten die Konditionen der Aktion PrivatStrom unverändert und ohne Abstriche", teilte das Unternehmen mit. Sollte ein Kunde seriös belegen können, dass ihm ein günstigeres Angebot eines anderen Anbieters vorliege, so werde sich RWE Energie auch dort dem Wettbewerb stellen und ihren "PrivatStrom" zu Konditionen anbieten, die unter dem Angebot der Konkurrenz lägen.



Seit dem Start der Werbekampagne am vergangenen Freitag haben bislang 100 000 Kunden Interesse an einem Wechsel zur RWE Energie bekundet, teilte das Unternehmen mit.

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