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RWE beteiligt sich an polnischem Gasunternehmen

Zwar ist noch unklar, wann der polnische Energiemarkt endgültig liberalisiert wird. Die Essener RWE AG hat sich dennoch eine gute Ausgangsposition in Osteuropa verschafft - zuletzt mit der Beteiligung am Posener Gasunternehmen KRI.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Essener RWE Konzern hat durch einen Kooperationsvertrag mit dem bisherigen Alleingesellschafter Piecobiogaz 49 Prozent am polnischen Gasunternehmen KRI (Posen) erworben. Damit verstärkt der Energieversorger seine Präsenz in Osteuropa und sichert sich eine gute Ausgangsposition bei der bevorstehenden Liberalisierung der dortigen Energiemärkte. Der deutsche Konzern ist auch an der Stettiner KB Gaz beteiligt.

Wie viel Geld dabei ausgegeben wurde, ist nicht bekannt. Ebenfalls unklar ist, wie schnell der polnische Energiemarkt liberalisiert wird, da sich die Regierung über Ausmaß und Vorgehensweise uneinig ist. Dennoch ist nach Angaben von RWE Gas der polnische Markt besonders interessant, weil die derzeit zur Energieerzeugung noch oft genutzte Kohle nach und nach durch Gas ersetzt werden wird. Aus diesem Grund plant RWE weitere Beteiligungen, beispielsweise an der zu privatisierenden Öl- und Gasgesellschaft PGNiG.

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