RWE-Aktienrückkaufprogramm vor erfolgreichem Abschluss

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Im Zuge der Vorbereitungen auf die Fusion von RWE und VEW wird in den nächsten Wochen das laufende Programm zum Rückkauf von RWE-Vorzugsaktien erfolgreich abgeschlossen. Seit 26. November 1999 wurden mehr als 36 Millionen Stück der nach der Abschaffung der Mehrstimmrechte verbliebenen 82 Millionen Stück Vorzugsaktien zurückerworben. Mit einem Volumen von etwa 1,1 Milliarden Euro ist dieses Aktienrückkaufprogramm damit die bislang größte und erfolgreichste Maßnahme dieser Art in Deutschland. Bedingt durch formale Anforderungen im Rahmen der Fusion von RWE und VEW muss das Aktienrückkaufprogramm Ende diesen Monats auslaufen. RWE wird jedoch versuchen, bis zur Einstellung des Aktienrückkaufprogramms noch möglichst viele Vorzugsaktien zurückzuerwerben, da die neue RWE AG, die nach Eintragung der Fusion Ende November entsteht, kein Aktienrückkaufprogramm hat und auch nicht kurzfristig beschließen kann.


Die Hauptversammlung der RWE AG hatte den Vorstand am 18. November 1999 ermächtigt, bis zu 55 Millionen Stück Vorzugsaktien zurückzukaufen. Hiermit sollte die Finanzstruktur des Unternehmens weiter optimiert und durch die Vereinfachung der Aktienstruktur in Richtung "eine Aktie - eine Stimme" die RWE-Aktie gerade für internationale Anleger noch attraktiver gemacht werden. Entsprechend dieses Hauptversammlungsbeschlusses kann RWE Vorzugsaktien zu einem Kurs zurückkaufen, der bis zu 80 Prozent des entsprechenden Kurses der Stammaktie beträgt.

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