Erfolgreich

RWE AG steigert Ergebnis um 21 Prozent

Der Essener Energiekonzern konnte aufgrund von renditeorientierte Preispolitik und Kostendisziplin das Ergebnis im deutschen Stromgeschäfts 2001 um 19 Prozent steigern und ist nach eigenen Angaben im Bereich Gas auf dem Weg, zu einem führenden europäischen Player zu werden. Als Dividende wird ein Euro pro Aktie vorgeschlagen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Essener RWE-Konzern hat im Rumpfgeschäftsjahr 2001 die angekündigten Zielwerte für Ertrag und Umsatz übertroffen: Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und sämtlichen Abschreibungen) des Konzerns verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 33,2 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Das betriebliche Ergebnis konnte um 21,2 Prozent auf zwei Milliarden Euro zulegen.

Dabei stieg das Ergebnis des deutschen Stromgeschäfts um 19 Prozent. Der Konzern konnte sein Strom-EBITDA um 9,9 Prozent verbessern, das betriebliche Ergebnis lag mit 960 Millionen Euro leicht über Vorjahr. Das EBITDA im Geschäftsfeld Gas stieg um 2,3 Prozent, dagegen war das betriebliche Ergebnis um 11,3 Prozent rückläufig. Diese gegenläufige Entwicklung ist mit deutlich höheren Abschreibungen auf Grund der Ausweitung von Produktionskapazitäten verbunden.

Für das laufende Jahr erwartet RWE ein betriebliches Ergebnis über dem Pro-forma-Vergleichswert des Kalenderjahres 2001, der bei etwa vier Milliarden Euro lag. Ausschlaggebend dafür soll eine weitere Ergebnissteigerung im Kerngeschäft, insbesondere im Strombereich, sein. Das Nicht-Kerngeschäft wird erheblich unter Vorjahr abschließen. Im Zuge der weiteren Veränderung der Konzernstruktur wurde das Mittelfristziel für den Wertbeitrag am Kerngeschäft ausgerichtet: Hier strebt der Konzern an, im Geschäftsjahr 2003 einen Wertbeitrag von einer Milliarde Euro zu erzielen.

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