Auf Pazifikinsel

Russland nimmt erste Flüssiggas-Anlage in Betrieb

Russland hat heute auf der Pazifikinsel Sachalin seine erste Flüssiggas-Anlage in Betrieb genommen. Präsident Medwedew sagte zur Eröffnung der Anlage, der Schritt stärke die Position Russlands als "wichtigen Spieler auf dem globalen Energiemarkt" und er verhehle nicht, "dass wir darüber sehr erfreut sind".

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Korsakow (AFP/sm) - Rund zwei Drittel des produzierten Flüssiggases sollen demnach künftig nach Japan gehen, der Rest nach Südkorea und in die USA. Die Anlage solle jährlich 9,8 Millionen Tonnen des Energieträgers fördern. Sie ist Teil des 20 Milliarden US-Dollar (15,8 Milliarden Euro) schweren Erdöl- und Gasprojekts Sachalin II.

Sachalin II wird nach einem umstrittenen Wechsel bei den Eigentümern im Jahr 2007 mehrheitlich vom russischen Energieriesen Gazprom geführt, der 50 Prozent plus eine Aktie an dem Gemeinschaftsprojekt hält. Der Mineralölkonzern Shell hält nach dem rechtlichen Konflikt mit der russischen Regierung noch 27,5 Prozent der Anteile, die japanischen Konzerne Mitsubishi und Mitsui sind mit ingesamt 22,5 Prozent beteiligt.

Flüssiggas ist für die Wirtschaft vor allem deshalb interessant, weil der Energieträger nicht über Pipelines transportiert werden muss, sondern über die Straße, Schiene oder auf dem Wasser geliefert werden kann.

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