Bericht

Russischer Ölriese will offenbar bei Ruhr Oel einsteigen

Der russische Ölriese Rosneft will einem Zeitungsbericht zufolge bei deutschen Raffinerien einsteigen. Der größte Ölkonzern Russlands wolle für ein bis zwei Milliarden Euro den 50-Prozent-Anteil des venezolanischen Ölunternehmens Petroleos de Venezuela an Ruhr Oel übernehmen.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Das berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag. Der russische Staatskonzern ist demnach in "fortgeschrittenen Verhandlungen", der Abschluss des Geschäfts könne aber noch einige Wochen dauern.

Ruhr Oel ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Petroleos de Venezuela und dem britischen Konzern BP. Das 1983 gegründete Unternehmen kontrolliert nach eigenen Angaben Raffineriekapazitäten von 23,4 Millionen Tonnen pro Jahr, was rund ein Viertel der gesamten deutschen Kapazitäten entspreche. Ruhr Oel betreibt unter anderem zwei Raffinerien in Gelsenkirchen und ist an weiteren Werken in Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg beteiligt.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Solaranlage

    Solarstromspeicher: Bayern und NRW liegen vorn

    Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen sind besonders in den großen Bundesländern beliebt, zeigt eine Studie. Demnach haben die Deutschen in Bayern und Nordrhein-Westfalen 2014 die meisten Anlagen installiert. Die Speicher können einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität leisten.

  • Benzinpreise

    Wo man aktuell am günstigsten tankt

    Die Benzinpreise sind derzeit in Hamburg und Berlin am günstigsten. Dagegen zahlen Autofahrer einer Auswertung des ADAC zufolge im Saarland und in Baden-Württemberg am meisten. Ein Liter Super E10 kostet dort im Durchschnitt 1,350 Euro.

  • Stromtarife

    Länderminister arbeiten an Energiekonzept für Bund mit

    Die Umweltminister der Länder werden aktiv am künftigen Energiekonzept der Bundesregierung mitarbeiten. Bereits Mitte Juli sollten die Ländervertreter Bundesumweltminister Norbert Röttgen erste Szenarien und Konzepte vorlegen. Weiterhin haben die Minister über eine mögliche AKW-Laufzeitverlängerung gesprochen.

  • Strompreise

    Neues Preissystem bei best energy

    Die Regionalisierung von Stromtarifen setzt sich weiter fort: Ab 1. August wird auch der Berliner Energieversorger best energy sein Preissystem verändern. Anhand der Postleitzahl erhalten die Kunden ihren Stromtarif, der sich nach den regionalen spezifischen Kosten (wie Netzentgelte, Zähler- und Messkosten, EEG, Konzessionsabgabe) richtet.

Top