Rund 200.000 Kilowattstunden im Jahr: Laufwasserkraftwerk an der Alb erzeugt wieder regenerativen Strom

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Das kleine in Daxlanden an der Alb gelegene Laufwasserkraftwerk Appenmühle erzeugt seit kurzem umweltschonend Strom für die Stadtwerke Karlsruhe. Da die Appenmühle nicht direkt an der Alb liegt, wird am etwa 400 Meter flussaufwärts liegenden Thomaswehr ein Teil des Wassers in einen Kanal geleitet, der zur Mühle führt und einige Meter flussabwärts wieder in den Fluss mündet.



Am Kraftwerk treibt das fließende Wasser eine Francis-Schacht-Turbine mit einer Leistung von rund 40 Kilowatt bei maximalem Durchfluss von 1,8 Kubikmetern Wasser in der Sekunde an. Die Drehbewegung wird auf einen Generator übertragen, der Strom erzeugt. Die Stadtwerke Karlsruhe gewinnen damit rund 200.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr, was für die Versorgung von rund 80 Karlsruher Haushalten reicht. Die Appenmühle ist eine regenerative Energiequelle für das Umweltangebot "R plus" der Stadtwerke. Sie sei ein weiterer Baustein im umfangreichen Engagement der Stadtwerke in Sachen Umweltschutz und Förderung erneuerbarer Energien, hob Bürgermeister Siegfried König bei der Einweihungsfeier hervor.



Auf drei anschaulich gestalteten Tafeln können sich Spaziergänger oder Radfahrer über die Technik und die Geschichte der Appenmühle und über das Thomaswehr mit seiner Fischtreppe informieren.

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