CO2 reduzieren

Rot-Grün will CO2-Ausstoß in zehn Jahren deutlich reduzieren

In ihren Koalitionsverhandlungen haben SPD und Grüne sich darauf geeinigt, den CO2-Ausstoß in Nordrhein-Westfalen bis 2020 um 25 Prozent zu reduzieren. Der Einsatz von erneuerbaren Energien soll in Zukunft bei Kraftwerksneubauten Vorrang haben, fossile Energieträger seien aber weiterhin möglich.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp/red) - SPD und Grüne haben sich in ihren Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, den Kohlendioxidausstoß in NRW bis 2020 um 25 Prozent zu reduzieren. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende Zeitung "Rheinische Post" unter Berufung auf Verhandlungskreise. Vergleichswert sei der CO2-Ausstoß aus dem Jahr 1990.

Erneuerbare Energien haben Vorrang

Beim Kraftwerksneubau verständigte sich Rot-Grün den Angaben zufolge darauf, dass der Einsatz von erneuerbaren Energien Vorrang haben soll. Der Bau von Kraftwerken mit fossilen Energieträgern wird aber weiterhin möglich bleiben. Die Industriepolitik der künftigen Landesregierung werde Umwelt und Ressourcen schonen, hieß es. Im Bereich öffentlicher Nahverkehr einigten sich SPD und Grüne darauf, dass das Land Sozialtickets bezuschussen wird.

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