MWV-Mineralölbarometer

Rohölpreise und Importpreise im dritten Quartal gestiegen

Im Juli und August sind die Rohölpreise zunächst von knapp 28 auf teilweise über 30 Dollar je Barrel gestiegen. Im September gaben sie dann deutlich auf gut 25 Dollar je Barrel nach. Die Importpreise für Mineralölprodukte legten gegenüber dem Frühjahr dieses Jahres teilweise deutlich zu. Auch der Benzinpreis stieg.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Rohölpreise sind im Juli und August dieses Jahres zunächst von knapp 28 auf teilweise über 30 Dollar je Barrel gestiegen. Im September gaben sie dann deutlich auf gut 25 Dollar je Barrel nach.

Dieser Rückgang wurde allerdings in der zweiten Septemberhälfte durch die Entscheidung der OPEC gestoppt, die Förderung ab November zu reduzieren. Seither kletterten die Ölpreise wieder Richtung oberes Ende des OPEC-Preisbandes zwischen 22 und 28 Dollar je Barrel. Der Preis für den OPEC-Korb aus sieben Rohölsorten stieg im Monatsdurchschnitt von 27,43 Dollar pro Barrel im Juli auf 28,63 Dollar pro Barrel im August, gab dann im September aber auf 26,32 Dollar pro Barrel nach. Das entspricht einem Quartalsdurchschnitt von 27,38 Dollar pro Barrel gegenüber 26,09 Dollar pro Barrel im dritten Quartal 2002 – ein Plus von etwa fünf Prozent.

Die Importpreise ohne Steuern für alle Mineralölprodukte gaben im dritten Quartal 2003 zwar gegenüber dem Vorjahresquartal etwas nach, legten aber gegenüber dem Frühjahr 2003 teilweise deutlich zu. Die Ottokraftstoffe sowie schweres Heizöl waren im dritten Quartal 2003 geringfügig günstiger als im Vorjahresquartal, die Mitteldestillate Diesel und leichtes Heizöl wurden mit über acht Prozent bzw. knapp sechs Prozent deutlich preiswerter.

Gegenüber dem Frühjahr legten die Rotterdamer Preise für Benzin um gut neun Prozent, für leichtes Heizöl um gut sieben Prozent und für schweres Heizöl um elf Prozent zu. Nur Dieselkraftstoff, der während des Irakkriegs im Frühjahr sehr teuer war, wurde gegen den Trend günstiger.

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