Statistik

Rohölpreise steigen auf 225,88 Euro pro Tonne

Zwischen Januar bis Mai dieses Jahres blieben die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum mit 44,6 Millionen Tonnen unverändert. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im Mai um 37,5 Prozent auf 225,88 Euro.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im Mai 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,3 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,1 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im Mai auf 225,88 Euro. Er lag damit um 37,5 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (164,22 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich dadurch im Mai auf 2,1 Milliarden Euro und lag damit um 613 Millionen Euro höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Zwischen Januar bis Mai dieses Jahres blieben die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum mit 44,6 Millionen Tonnen unverändert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 8,8 Milliarden Euro um 140 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Die Tonne Importrohöl kostete mit 196,75 Euro im Schnitt 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahr (199,92 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 22 Lieferländern waren 2004 bislang Russische Föderation (15,2 Millionen Tonnen), Norwegen (9,9 Millionen Tonnen), Libyen (5,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (4,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (2,9 Millionen Tonnen). 32,9 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 17,9 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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