Statistik

Rohölimporte stiegen im März 2005 um 15 Prozent

Im März 2005 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,8 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland eingeführt. Das waren 15,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,5 Millionen Tonnen). Im Jahresvergleich stieg der Preis pro Tonne um 31 Prozent.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im März 282,63 Euro und lag damit um 45,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (194,54 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im März damit auf 2,8 Milliarden Euro und lag um 1,1 Milliarden Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des Zwölf-Monats-Zeitraums April 2004 bis März 2005 mit der entsprechenden Referenzperiode April 2003 bis März 2004 stiegen die Rohöleinfuhren um 4,9 Prozent von 106,3 auf 111,5 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 26,6 Milliarden Euro um 7,3 Milliarden Euro höher aus. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag aktuell mit 238,68 Euro (vorher 181,55 Euro) im Schnitt um 31,5 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum Russische Föderation (38,0 Millionen Tonnen), Norwegen (20,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,7 Millionen Tonnen), Libyen (12,9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,4 Millionen Tonnen). 30,4 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 20,4 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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