Statistik

Rohölimporte im September weiter rückläufig

Im September 2009 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 6,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,3 Millionen Tonnen).

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im September 353,57 Euro und lag damit um 30,2 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (506,34 Euro). Gegenüber August (375,59 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 5,9 Prozent gesunken.

Die deutsche Rohölrechnung belief sich im September auf 2,7 Milliarden Euro und lag damit um 1,5 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich des 12-Monatszeitraums Oktober 2008 bis September 2009 mit der entsprechenden Referenzperiode Oktober 2007 bis September 2008

  • sanken die Rohöleinfuhren um 3,2 Prozent von 105,2 auf 101,8 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 31,8 Milliarden Euro um 22,6 Milliarden Euro niedriger aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 312,92 Euro (vorher 517,40 Euro) im Schnitt um 39,5 Prozent niedriger.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 28 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (34,9 Millionen Tonnen), Norwegen (15,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (11,2 Millionen Tonnen), Libyen (8,9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (6,7 Millionen Tonnen). 26,6 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 20,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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