Statistik

Rohölimporte im Juli: Preise um 52 Prozent gestiegen

Im Juli 2005 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,6 Millionen Tonnen). Der Preis pro Tonne ist seit Juli 2004 um 52 Prozent gestiegen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Juli 338,19 Euro und lag damit um 52,0 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (222,46 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich somit im Juli auf 3,1 Milliarden Euro, das sind 951 Millionen Euro mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Im Vergleich des Zeitraums August 2004 bis Juli 2005 mit der entsprechenden Referenzperiode August 2003 bis Juli 2004 stiegen die Rohöleinfuhren um 1,6 Prozent von 109,1 auf 110,8 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung mit 29,6 Milliarden Euro um 8,2 Milliarden Euro höher aus und der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag im Schnitt um 36,1 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (38,9 Millionen Tonnen), Norwegen (17,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,1 Millionen Tonnen), Libyen (13,3 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,6 Millionen Tonnen). 28,1 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 21,9 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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