Statistik

Rohölimporte im Juli 2009 sind zurückgegangen

Im Juli 2009 wurden 8,4 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt, wie aus vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervorgeht. Das waren 7,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,1 Millionen Tonnen).

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Juli 348,32 Euro und lag damit um 44,8 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (631,04 Euro). Gegenüber Juni (346,38 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 0,6 Prozent gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Juli auf 2,9 Milliarden Euro und lag damit um 2,8 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums August 2008 bis Juli 2009 mit der entsprechenden Referenzperiode August 2007 bis Juli 2008

  • sanken die Rohöleinfuhren um 3,2 Prozent von 105,8 auf 102,4 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 34,9 Milliarden Euro um 17,5 Milliarden Euro niedriger aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 340,97 Euro (vorher 495,26 Euro) im Schnitt um 31,2 Prozent niedriger

Die 5 wichtigsten von insgesamt 29 Lieferländern waren im Berichtszeitraum die Russische Föderation (35,3 Millionen Tonnen), Norwegen (15,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (11,1 Millionen Tonnen), Libyen (8,9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (6,7 Millionen Tonnen). 26,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 20,7 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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