Statistik

Rohölimporte im Februar 2009 leicht rückläufig

Im Februar 2009 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (7,6 Millionen Tonnen).

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Februar 257,66 Euro und lag damit um 46,7 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (483,51 Euro). Gegenüber Januar (240,97 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 6,9 Prozent gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Februar auf 1,9 Milliarden Euro und lag damit um 1,7 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums März 2008 bis Februar 2009 mit der entsprechenden Referenzperiode März 2007 bis Februar 2008

  • sanken die Rohöleinfuhren um 1,6 Prozent von 105,9 auf 104,2 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 46,8 Milliarden Euro um 2,8 Milliarden Euro höher aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 449,15 Euro (vorher 415,63 Euro) im Schnitt um 8,1 Prozent höher.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 30 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (33,4 Millionen Tonnen), Norwegen (15,7 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,5 Millionen Tonnen), Libyen (10,1 Millionen Tonnen) und Kasachstan (6,9 Millionen Tonnen). 28,0 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 21,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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