Statistik

Rohölimporte im August leicht rückläufig

Im August 2009 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,4 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,0% weniger als ein Jahr zuvor (8,5 Millionen Tonnen).

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im August 375,59 Euro und lag damit um 33,1 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (561,53 Euro). Gegenüber Juli (348,32 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 7,8 Prozent gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im August auf 3,2 Milliarden Euro und lag damit um 1,6 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums September 2008 bis August 2009 mit der entsprechenden Referenzperiode September 2007 bis August 2008

  • sanken die Rohöleinfuhren um 3,1 Prozent von 105,6 auf 102,3 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 33,3 Milliarden Euro um 20,5 Milliarden Euro niedriger aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 325,49 Euro (vorher 509,50 Euro) im Schnitt um 36,1 Prozent niedriger.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 28 Lieferländern waren die Russische Föderation (34,9 Millionen Tonnen), Norwegen (15,7 Millionen Tonnen), Großbritannien (11,2 Millionen Tonnen), Libyen (9,0 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,0 Millionen Tonnen). 26,3% der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 20,6 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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