411,44 DM pro Tonne

Rohöl kostete im April 2001 fast 16 Prozent mehr

Für insgesamt 3,6 Milliarden DM hat Deutschland im April 2001 Rohöl importiert. Hauptlieferant war dabei die Russische Förderation.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Im April 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,8 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,4 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im April auf 411,44 DM (210,36 Euro). Er lag damit um 15,7 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (355,55 DM / 181,79 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im April auf 3,6 Milliarden DM (1,9 Milliarden Euro) und lag damit um 654 Millionen DM (334 Millionen Euro) höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis April dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent von 34,3 auf 35,3 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 14,4 Milliarden DM (7,3 Milliarden Euro) um eine Milliarde DM (534 Millionen Euro) höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 407,21 DM (208,20 Euro) im Schnitt um 4,9 Prozent höher als im Vorjahr (388,35 DM / 198,56 Euro). Die fünf wichtigsten von insgesamt 20 Lieferländern waren bisher in diesem Jahr die Russische Föderation (9,8 Millionen Tonnen), Norwegen (7,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (5,5 Millionen Tonnen), Libyen (4,1 Millionen Tonnen) und Syrien (2,3 Millionen Tonnen). 37,1 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 21,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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